Haus A1 ist ein Wohngebäude, dass für ein Ehepaar im Ruhestand entworfen wurde. Es erfüllt die Anforderungen an das behindertengerechte Bauen und ist mit seinen lichtdurchfluteten Räumen, unterschiedlich gestalteten Außenbereichen und Ausblicken auf die Coburger Veste auf die Bedürfnisse der Nutzer und den Standort zugeschnitten.

Ein besonderes architektonisches Element bildet die Doppelgarage aus Holz, die wie ein Schmuckkästchen in den Putzbaukörper des Hauses eingeschoben ist. Die rötlich warme Holzfassade setzt sich im Innenraum als Abfolge raumhoher Türen fort, hinter denen sich Regale und zusätzlicher Stauraum verbergen.

Die zum Garten orientierte geschlossene Außenwand löst sich wiederum in vertikale Holzlamellen auf, hinten denen in der kalten Jahreszeit empfindliche Gartenpflanzen im Sonnenlicht überwintern können.

Die Blickbeziehungen zwischen innen und außen und die Erweiterung einzelner Räume in den Außenraum schaffen eine enge Verbindung zwischen Haus und Umgebung. So eröffnet sich beispielsweise beim Betreten des Hauses der Blick auf das Wasserbecken im Garten. Balkone und Terrassen sind im Osten und Südwesten angeordnet, sodass die Bewohner zu jeder Tageszeit draußen in der Sonne (oder im Schatten) sitzen können.